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📌 Zusammenfassung Zusammenfassung der wesentlichen Schritte bei Bauprojekten: Von Vermessung und Bodengutachten bis zur Wasserbeanspruchung📌

  • Writer: Internationale Architektur
    Internationale Architektur
  • Dec 19, 2025
  • 2 min read


Text 1 – Bodengutachten

  1. Geologische Untersuchung: Bohrungen, Bestimmung von Gelände- und Grundwasserniveau.

  2. Versickerungsnachweis: Ermittlung des Wasserspiegels, Erstellung eines Nachweises für die Gemeinde.

  3. Aushub-Analyse: Prüfung auf Verunreinigungen, Transport- und Entsorgungskosten klären.

  4. Spezielle Maßnahmen: Bodenersatz, Drainage oder Wasserhaltung bei Bedarf.

  5. Entwurfsanpassungen: Fundamenttyp ändern oder Tiefe/Abmessungen vergrößern.

  6. Kosten/Dauer: Zeitrahmen und mögliche Mehrkosten angeben.

  7. Tragfähigkeit: Zulässige Bodenpressung nach DIN 1054 bestimmen.

  8. Frostsicherheit: Mindestgründungstiefe (≥ 80 cm) festlegen.

  9. Grundwasser/Abdichtung: Höchsten Grundwasserstand bestimmen, Abdichtungsklasse definieren.

  10. Bodenklasse: Klassifizierung (leicht, fest, Fels) zur Kostenkontrolle.


Text 2 – Vermessungsleistungen

  1. Topografische Vermessung: Gelände-Niveau bestimmen.

  2. Höhenlinienplan: Digitales Geländemodell mit Höhenlinien erstellen.

  3. Vermessungsarbeiten: Gebäude, Straßen, Bäume, Leitungen erfassen.

  4. Referenzierung: Daten mit amtlichem System verknüpfen.

  5. Ergebnisse: Lieferung in DWG/PDF, Zeitbedarf angeben.

  6. Planungsphase: Flurkartenauszug, Lage- und Höhenplan, Absteckung, Winkelböcke.

  7. Nach Fertigstellung: Schluss-Einmessung zur Kataster-Aktualisierung.


Text 3 – Zusätzliche Leistungen laut Bodengutachten (Wasserbeanspruchung)

  1. Ist-Situation: Grundwasser bis Geländeoberfläche / dauerhaft aufstauendes Sickerwasser (W2.1/W2.2).

  2. Ziel: Reduzierung auf Bodenfeuchte, nicht drückendes Wasser (W1.1/W1.2).

  3. Maßnahmen:

    • Auffüllmaterial mit guter Durchlässigkeit.

    • Auffüllung mit Sicherheitsabstand von ca. 50 cm.

    • Falls weiterhin W1.2 → umlaufende Drainage installieren.

    • Entwässerungsplan erstellen und mit Gemeinde abstimmen.

  4. Ausführung: Maßnahmen treten während der Bauphase auf, zusätzliche Verpflichtungen beachten.

  5. DIN 18533 Klassen:

    1. W1-E: Oberflächenfeuchtigkeit → konventionelle Abdichtung + Schutz.

    2. W2-E: Nicht drückendes Wasser → Abdichtung + 50 cm Verfüllung + Drainage.

    3. W3-E: Mäßig drückendes Wasser → verstärkte Abdichtung + Drainage.

    4. W4-E: Stark drückendes Wasser → WU-Beton + Auftriebssicherung.


Richtiger Ablauf

  1. Vermessung: Geländeaufnahme, Höhenlinienplan erstellen, Daten ins amtliche System einbinden.

  2. Bodengutachten: Geologe führt Bohrungen durch, bestimmt Grundwasserstand, Tragfähigkeit, Frosttiefe, Abdichtungsklasse und Bodenart.

  3. Analyse und Sondermaßnahmen: Bei schwachem Boden oder hohem Grundwasser → Bodenersatz, Drainage oder Fundamentanpassung.

  4. Wassereinwirkungsklasse nach DIN 18533: Einordnung in W1/W2/W3/W4 und passende Abdichtung festlegen.

  5. Entwässerungs- oder Abdichtungsplan: Bei drückendem Wasser → Drainagesystem oder spezielle Bauweise (WU-Beton).

  6. Kosten- und Zeitrahmen: Alle Ergebnisse zusammenfassen, Dauer und Mehrkosten angeben, zusätzliche Verpflichtungen klären.

  7. Ausführung: Aushub, Verfüllung, Abdichtung, Drainage und Fundamentarbeiten gemäß Gutachten.

  8. Schluss-Einmessung: Nach Fertigstellung Vermessung zur Kataster-Aktualisierung.


Wichtiger Hinweis: Diese Texte dienen ausschließlich der allgemeinen Erläuterung und stellen keine offiziellen oder rechtlich verbindlichen Gutachten dar. Es können Fehler oder Unvollständigkeiten enthalten sein, daher dürfen sie nicht als verbindliche Grundlage verwendet werden.

 
 
 

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