🏗️ 2-Bodengutachten : Wie schützen wir den Bauherrn vor unerwartete Kosten ?
- Internationale Architektur

- Dec 7, 2025
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Updated: Dec 22, 2025

1-Geologische Untersuchung und Bodengutachten:
*Bodenuntersuchung durch einen Geologen für Planungs- und Abrechnungszwecke.
*Aushub von mindestens vier Erkundungsbohrungen, speziell an jeder Ecke des geplanten Projekts.
*Bestimmung des natürlichen Bodenniveaus an den Bohr Standorten, sowie des maßgebenden Grundwasserspiegels und der erforderlichen Abdichtungsmaßnahmen gemäß der deutschen Norm DIN 18533.
2-Versickerungsnachweis:
*Bestimmung des maßgebenden Wasserspiegels, unter Berücksichtigung auch des auf dem Grundstück versickernden Regenwassers.
*Erstellung des erforderlichen Versickerungsnachweises, einschließlich der Bemessung und Empfehlung zur Versickerung, zur Vorlage bei der zuständigen Gemeinde.
3-Analyse des Erdaushubs:
Analyse des Erdaushubs auf mögliche Verunreinigungen, falls eine Entsorgung erforderlich ist.
Bitte geben Sie an, ob der Transport des Erdaushubs zur Entsorgungsstelle übernommen wird, und nennen Sie die damit verbundenen Kosten.
Bitte hier die möglichen Anforderungen des Bodengutachters:
4-Spezielle Bodenmaßnahmen:
*Bodenersatzmaßnahmen, falls der Boden nicht ausreichend tragfähig ist.
*Drainage, falls ein hoher Grundwasserspiegel besteht und eine spezielle Behandlung des Grundwassers erforderlich ist.
*Maßnahmen zur Wasserhaltung, wenn keine Drainage vorgesehen ist, kann der Gutachter bestimmte Verfahren zur Kontrolle des Grundwassers empfehlen.
5-Entwurfsanpassungen:
*Änderung des Fundamenttyps, der Gutachter kann einen bestimmten Fundamenttyp auf Basis der Tragfähigkeit des Bodens empfehlen.
*Vergrößerung der Fundamenttiefe oder -abmessungen, um die Stabilität des Gebäudes zu gewährleisten.
6-Mehrkosten:
Dauer:
Bitte geben Sie die voraussichtliche Dauer für die Untersuchung und die Erstellung des Gutachtens an.
Wir benötigen ein Gutachten, das alle Eventualitäten abdeckt
7-Tragfähigkeit des Baugrunds:
*Bestimmen und dokumentieren Sie die zulässige Bodenpressung (Tragfähigkeit) der Gründungsohle gemäß DIN 1054. Das Gutachten muss klar aufzeigen, welche Lasten der Boden sicher tragen kann, um Setzungen oder Schäden auszuschließen.
8-Frostsicherheit und Gründungstiefe:
*Definieren Sie die regional erforderliche Mindesttiefe für eine frostsichere Gründung (Frosttiefe), die in der Regel mindestens 80 cm beträgt, aber regional variieren kann. Das Gutachten muss eindeutig vorschreiben, bis zu welcher Tiefe (z.B. mittels Frostschürze oder tieferer Gründung) gearbeitet werden muss, um Frosthebungen des Fundaments auszuschließen.
9-Grundwasser und Abdichtung:
*Stellen Sie den höchsten zu erwartenden Grundwasserstand fest. Definieren Sie klar die notwendige Abdichtungsklasse (z.B. "Weiße Wanne" oder "Schwarze Wanne") gemäß DIN-Normen, um Feuchtigkeitsschäden auszuschließen.
10-Bodenklasse und Aushub:
*Bestimmen Sie die genaue Bodenklasse für den Aushub, um spätere Diskussionen über zusätzliche Kosten für "schwierigen Bodenaushub" (z.B. Fels) zu vermeiden.
Bodenklasse : Lehmiger oder sandiger Boden, leicht auszuheben
Bodenklasse :Festerer Boden wie harter Ton oder Kies
Bodenklasse :Fels oder sehr harter Boden, erfordert Spezialgeräte oder Sprengung.
Das Ziel ist es, dem Generalunternehmer eine klare Arbeitsanweisung zu geben
„Dieser Artikel dient der allgemeinen Erläuterung und stellt kein offizielles ingenieurtechnisches Gutachten dar.“



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