đ§±6-AusfĂŒhrung von Streifenfundamenten und Bodenplatte gemÀà spezifischen technischen Anforderungen
- Internationale Architektur

- Dec 22, 2025
- 2 min read
Updated: Jan 10

⊠Wie die AusfĂŒhrung der Fundamentarbeiten und der Bodenplatte fĂŒr ein Wohnhaus mit einer GrundflĂ€che aus Stahlbeton erfolgt.
⊠StÀrke: ca. 17 cm.
⊠Bewehrung: Zwei Lagen Bewehrungsmatten Q188 A.
⊠DÀmmung: Inklusive einer unteren DÀmmungsschicht von 5 cm.
Bitte erlĂ€utern Sie in Ihrem Angebot die folgenden Punkte fĂŒr die FlĂ€che von 13 m Ă 8 m.
Die erforderlichen technischen Spezifikationen:
AuĂenfundamente (Streifenfundamente):Â Â
⊠Material: Stahlbeton C 25/30.
⊠GrĂŒndung: VollstĂ€ndiger Frostschutz.
⊠Abmessungen (fĂŒr Verblendfassade/Steinverkleidung): Breite 40 cm Ă Tiefe 80 cm.
⊠Abmessungen (fĂŒr Putzfassade): Breite 35 cm Ă Tiefe 80 cm.
⊠Installation eines Fundamenterders (Fundamenterder) umlaufend um das Fundament gemÀà VDEâNormen.
Bodenplatte (Sohlplatte):
⊠Gesamtkosten des Projekts (vorzugsweise getrennt nach der Variante mit Steinverkleidung und der Putzvariante).
⊠GeschĂ€tzter Zeitplan fĂŒr die AusfĂŒhrung der Arbeiten.
⊠Ihr möglicher Termin fĂŒr den Arbeitsbeginn.
Q188 A bedeutet vollstÀndig:
Q = Querstabmatte (vorgefertigte Bewehrungsmatte)
188 = 188 mmÂČ Stahlquerschnitt pro Meter
A = StahlgĂŒte B500A
C 25/30:
C steht fĂŒr Beton (Concrete / Stahlbeton).
Die 25 gibt die Druckfestigkeit des BetonwĂŒrfels nach 28 Tagen an, nĂ€mlich 25 MPa.
Die 30 gibt die Druckfestigkeit des Betonzylinders nach 28 Tagen an, nÀmlich 30 MPa.
VDE = Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik
Leistungsbeschreibung
1-Erste Phase: Baustellenvorbereitung und Aushub Â
Festlegung der Fassadenart: Es wird entschieden, ob das GebÀude eine Verblendfassade aus Klinker/Stein (Verblendvariante) oder eine verputzte Fassade (Putzvariante) erhÀlt, da dies die Abmessungen der Fundamente bestimmt.
Aushub: Es werden GrĂ€ben fĂŒr die AuĂenfundamente bis zu einer Tiefe von 80 cm unter dem natĂŒrlichen GelĂ€ndeniveau ausgehoben (diese Tiefe gewĂ€hrleistet den Frostschutz). Die Breite des Grabens betrĂ€gt entweder 40 cm (fĂŒr die Verblendfassade) oder 35 cm (fĂŒr die Putzfassade).
2-Zweite Phase: Einbau des Erdungssystems und erste BetonageÂ
 Einbau des Fundamenterders:
Ein verzinktes Metallband (Fundamenterder) wird am Boden des ausgehobenen Grabens verlegt und miteinander verbunden, sodass ein geschlossener Ring um das gesamte GebĂ€ude entsteht â gemÀà den geltenden VDEâVorschriften.
Betonage der Fundamente (Streifenfundamente):
In die ausgehobenen GrÀben wird Beton der Festigkeitsklasse C 25/30 eingebracht. Dieser Beton bildet die tragenden Fundamente des GebÀudes.
3-Dritte Phase: DĂ€mmung und Vorbereitung der Bodenplatte Â
Einbau der unteren DÀmmung (UntersolendÀmmung):
Nach dem Betonieren der Fundamente und vor dem Betonieren der Bodenplatte werden auf der gesamten FlĂ€che â ĂŒber und zwischen den Fundamenten â 5 cm starke WĂ€rmedĂ€mmplatten (z.âŻB. druckfester Schaumstoff) verlegt.
Herstellung des Sockelbereichs:
Bei der schwereren Verblendfassade wird ĂŒber den Fundamenten eine niedrige Wand aus glatten Betonsteinen erstellt, um eine Schalung bzw. einen definierten Ăbergangsbereich zwischen GebĂ€ude und GelĂ€nde zu bilden.
4-Vierte Phase: Bewehrung und endgĂŒltige Betonage der Bodenplatte Â
Einbau der Bewehrung (Q188âAâMatten): Zwei Lagen vorgefertigter Bewehrungsmatten Q188 A (mit 6âmmâStĂ€ben) werden ĂŒber der DĂ€mmung verlegt.
Die beiden Lagen werden mittels Abstandshaltern aus Kunststoff oder Metall voneinander getrennt.
Betonage der Bodenplatte (Sohlplatte): AnschlieĂend wird erneut Beton der Festigkeitsklasse C 25/30 ĂŒber die Bewehrung und die DĂ€mmung eingebracht.
Die StÀrke der Bodenplatte betrÀgt dabei etwa 17 cm.
Nach Abschluss dieser Arbeitsschritte sind die Fundamente und die Bodenplatte vollstĂ€ndig hergestellt und tragfĂ€hig, sodass mit dem Bau der AuĂenwĂ€nde begonnen werden kann.



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